23 Sep

Obstsorten

Obstsorten: Früchte-Vielfalt

Wer sich heute gesund ernähren möchte, kommt nicht daran vorbei: Obst ist ein Alleskönner unter den Nahrungsmitteln. Es liefert wichtige Vitamine und Mineralstoffe, sorgt für ein intaktes Abwehrsystem und ist zudem beliebt als leckerer und kalorienarmer Snack.
Obstsorten: eine große Auswahl

Was kann Obst?

Dass Obst einen positiven Effekt auf die Gesundheit und das Wohlbefinden hat, ist kein Geheimnis. Schon die ersten Menschen haben Wildfrüchte wie Himbeeren oder Blaubeeren gesammelt, bis im 4. Jahrtausend v. Chr. die ersten Bauern Obstbäume anpflanzten. Auch damals wusste man um die positive Wirkung der süßen Früchte. Obst wurde zu Most verarbeitet oder gedörrt, um es haltbar zu machen. Im Mittelalter entstanden durch die Ausbreitung der Obstanbaugebiete Ortsnamen wie Kirschweiler oder Birnbach.

Keine Vitamintablette ersetzt die komplexe Wirkung der sekundären Pflanzenstoffe, die in den bunten Früchten stecken. Wer über einen längeren Zeitraum weder frisches Obst noch Gemüse zu sich nimmt, wird das an seiner verminderten Leistungsfähigkeit merken. Zwar stirbt heute niemand mehr an Skorbut, eine früher besonders unter Seeleuten gefürchtete Vitamin-C-Mangelerkrankung, aber Erkrankungen aufgrund von Mangelernährung sind auch in Zeiten von prall gefüllten Obstregalen keine Seltenheit.

Der regelmäßige Genuss von frischem Obst kann dagegen das Risiko für Krebserkrankungen deutlich senken, unterstützt den Körper bei seinem Kampf gegen die Alterung und wirkt sich positiv auf das Herz-Kreislauf-System und den Verdauungstrakt aus.

Die Qual der Wahl beim Obsteinkauf

Obst„Äpfel und Birnen kann man nicht vergleichen“. Auch heute noch ein gängiges Sprichwort aus alter Zeit, um den Unterschied zweier völlig verschiedener Dinge zu verdeutlichen. Dabei ähneln sich Äpfel und Birnen weit mehr als zum Beispiel Äpfel und Kumquats oder Birnen und Litschis.

Waren es vor wenigen Jahrzehnten noch in erster Linie heimische Früchte, die je nach Saison angeboten wurden, so haben mittlerweile die exotischen Kollegen aus fernen Ländern ihren Siegeszug selbst im kleinsten Supermarkt angetreten. Kiwis und Grapefruits gehören seit den Siebzigern in jede Obstschale, und noch heute steht der eine oder andere Kunde staunend vor der neuen Melonensorte mit dem unaussprechlichen Namen.

Keine Frage, bei dem reichhaltigen Sortiment an heimischen und exotischen Früchten kommt jeder Geschmack auf seine Kosten. Dennoch fällt die Wahl nicht leicht bei dem Überangebot in der Obstabteilung.
Nach welchen Kriterien soll man das Obst auswählen? Nur nach dem Geschmack? Nach der Öko-Bilanz? Oder nach dem Vitamingehalt?
Kurz: Welche Obstsorten sind eigentlich die besten für den Körper und die Seele?

Die Stars unter den Früchten

Beim Einkauf von Obst gibt es generelle Qualitätsmerkmale: An der Festigkeit oder dem Glanz zeigt sich die Frische der Frucht. Obst sollte nicht beschädigt sein und außerdem frei von Schimmel und Fäulnis sein. Auch am Geruch kann man die Frische des Produktes erkennen. Und: Reife Früchte schmecken nicht nur besser, sondern weisen auch den höchsten Gehalt an wertvollen Inhaltsstoffen auf.
Nach der Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung zählen mindestens zwei Portionen Obst pro Tag zu einem wichtigen Bestandteil einer gesunden und ausgewogenen Ernährung. Eine Portion entspricht dabei einer Handvoll.
Sicher, gesund sind alle Früchte und spenden schnell Energie, das ohne viele Kalorien und mit einer Extraportion an Vitaminen.

Ein paar Stars unter den Früchten gibt es dennoch. Diese Superfrüchte enthalten besonders viele Vitamine, Mineralstoffe und Antioxidantien, die vor Krankheiten schützen, den Blutdruck senken und den Stoffwechsel fördern. Außerdem sind sie vielseitig, praktisch, günstig und immer verfügbar.

Welche Früchte es auf das Siegertreppchen schaffen, lesen Sie in unserer nächsten Folge 😉

Hier noch ein paar Links:
Liste der Obstsorten bei Wikipedia
Obstsortendatenbank BUND-Lemgo