Die Kartoffel – Gesundes und wertvolles Lebensmittel

Kartoffeln sind ein wichtiger Bestandteil einer gesunden und ausgewogenen Ernährung. Sie enthält wichtige Kohlenhydrate die zur Sättigung beitragen und wird daher auch Sättigungsbeilage genannt. Um sich täglich ausgewogen zu ernähren braucht es die komplexen Kohlenhydrate aus der Kartoffel oder alternativ aus Getreide. Kartoffeln gehören zur Fitness Food, da sie lange satt machen. Auch könnte man sie auf Grund ihrer positiven Eigenschaften für eine ausgewogene und gesunde Ernährung als Superfood bezeichnen. Kartoffeln gehören zu den Grundnahrungsmitteln. Sind aber vor allem auch bei sportlich Aktiven auf Grund ihrer komplexen Kohlenhydrate, die für ein lang anhaltendes Sättigungsgefühl sorgen, ganz oben auf dem Speiseplan.

Wissenswertes über die Kartoffel

Die Kartoffel ist ein Gemüse aus der Familie der Nachtschattengewächse. Sie besitzt eine hohe Nährstoffdichte. Ihr Stärkegehalt und ihre hohe biologische Wertigkeit des enthaltenen Proteins machen die Kartoffel zum wertvollsten Lebensmittel mit höchster weltweiter Bedeutung.
Nachtschattengewächse, wie die Kartoffel, verfügen über einen natürlichen Eigenschutz gegen Fraßfeinde. Da sie verschiedene natürliche Gifte, wie Glykoalkaloid, enthalten. Diese natürlichen Gifte der Kartoffel schützen sie vor Pilzen und Insekten. Sie verfügt also über einen eigenen natürlichen Pflanzenschutz, Schädlingsschutz und Schutz vor Krankheiten.
Kartoffeln sind fettarm und haben wenig Kalorien. Sie enthalten sekundäre Pflanzenstoffe, Ballaststoffe, Mineralstoffe und Vitamine. Was die Kartoffel zu einem wichtigen Bestandteil einer ausgewogenen und vollwertigen Ernährung macht.

Warum gehören Kartoffeln zu den guten Lebensmitteln?

Gute Lebensmittel wie die Kartoffel sind Grundlage für eine gesunde und vollwertige Ernährung. Da viel Gutes, wie sekundäre Pflanzenstoffe, Ballaststoffe, Mineralstoffe und Vitamine in ihnen steckt, die für eine lange Sättigung sorgen.
Die Kartoffel ist ein regionales Gemüse, welches ganzjährig verfügbar ist. Denn auch außerhalb der Saison, kann die Kartoffel durch richtige Lagerung dauerhaft für die Ernährung zur Verfügung gestellt werden. Bei regionalem Gemüse kann Bio-Qualität garantiert werden. Auch wird die Umwelt geschont, da unter anderem kurze Transportwege anfallen.

Frühkartoffeln

Was ist beim Verzehr und bei der Lagerung von Kartoffeln zu beachten

Kartoffeln sollten immer dunkel, also lichtgeschützt, trocken und wenn möglich bei Temperaturen um die 5 Grad Celsius gelagert werden.
Sollten grüne Stellen, Keime oder sogenannte Augen an den Kartoffeln sein, sollten diese vor dem Verzehr mittels Schälen komplett entfernt werden. Da sie ein natürliches Gift der Kartoffel, das Solanin, enthalten. Um den größtmöglichen Anteil an den wertvollen Vitamine und Mineralstoffen für den Verzehr zu erhalten, sollten Kartoffeln wenn möglich mit Schale, soweit keine Stellen vorhanden sind, gekocht und dann gepellt werden. Am besten hierfür geeignet sind die Frühkartoffeln oder Speisefrühkartoffeln. Als solche werden alle vor dem 10. August geernteten im Handel ausgewiesen und vermarktet.
Wichtig ist auf jeden Fall, dass wenn Kartoffeln Stellen, egal welcher Art, aufweisen, diese großzügig vor der Zubereitung entfernt werden müssen. Da das enthaltene sogenannte natürliche Gift der Kartoffel (Solanin) auch beim Kochen, Braten oder Frittieren und hohen Temperaturen nicht zerstört wird.

Was sind Glykoalkaloide und was macht Solanin mit der Kartoffel und uns?

Glykoalkaloiden sind die natürlichen Gifte der Kartoffel. Den größten Anteil, nämlich 95%, hat das Solanin, welches entsteht wenn Kartoffeln ungünstigen äußeren Bedingungen und Einflüssen ausgesetzt wurden. Dazu zählen mechanische Verletzung der Knolle, falsche Lagerung, Schädlinge und vor allem zu viel Lichteinstrahlung.
Grüne Stellen an Kartoffeln sind ein klares Anzeichen darauf, dass vermehrt Chlorophyll durch zu viel Lichteinstrahlung produziert wurde. Daraus resultiert ein Anstieg von Glykoalkaloiden wie Solanin. Welches auch den Geschmack der Kartoffel negativ beeinflusst. Und nicht zu vergessen sich auf den Körper gesundheitlich negativ auswirken kann. Eine natürliche Abwehrreaktion unseres Körpers ist der als unangenehm empfundene Geschmack, wenn zu viel natürliche Giftstoffe von der Kartoffel produziert wurden.
Obwohl Kartoffeln zu einem der bedeutendsten und meist konsumierten Lebensmitteln gehören, gibt es verhältnismäßig wenig Solaninvergiftungen. Denn die meisten schälen ihr Gemüse vor dem Verzehr. Oder wissen, dass Keimlinge, Sprossen, Augen oder grüne Stellen an der Kartoffel nicht zum Verzehr geeignet sind.

Symptome Solaninvergiftung durch Kartoffel

Obwohl sie in unserer modernen aufgeklärten Gesellschaft eher selten auftritt, hängt es von Faktoren wie Aufnahmemenge und Körpergewicht ab, wie sich die Vergiftung manifestiert. Sollten also wider Erwarten ungeschälte Kartoffeln mit grünen Stellen, Augen oder Keimlingen, rohe grüne Kartoffeln, Teile der Kartoffelpflanze oder auch Kartoffelschalen verzehrt worden sein, treten nach 4h bis 19h eventuell folgende Symptome auf:

  • Kopfschmerzen
  • Durchfall
  • Erbrechen
  • Halskratzen

Was darf von der Kartoffel verzehrt werden und was nicht?

Außer der ausgewachsenen Kartoffelknolle sollte nichts von der Pflanze verzehrt werden. Folgendes darf bei der Kartoffel nicht verzehrt werden:

  • Teile der Pflanzen
  • Keime & Keimlinge
  • grüne Knollen
  • grüne, faule und angegriffene Stellen
  • auffällige Stellen wie sogenannte Augen
  • Kartoffelbeeren

Kartoffel und ihre Namen

  • Erdapfel
  • Knolle
  • Erdbirne
  • Erdbirne
  • Potaten
  • Tartuffel
  • Erdknolle
  • Grumpen
  • Nudel

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